Kick off vor vollem Haus

01.02.2012 19:53 von Tim Schächterle (Kommentare: 0)

tl_files/Bilder/Berichte/20120122_KickOffGottesdienst/20120122_KickOffGottesdienst.jpgEs ist immer ein gutes Zeichen, wenn zu Beginn eines Gottesdienstes noch Stühle gestellt werden müssen, weil die vorhandenen nicht ausreichen. So geschehen beim Kick off - Gottesdienst im Christophorus-Haus, bevor der Posaunenchor, unterstützt von Schlagzeug und Keyboard anfangen konnte. Pfarrer Braungart begrüßte mit dem
Wochenspruch „Es werden kommen von Osten und Westen, von Norden und Süden…“ die Anwesenden. Und wirklich aus allen Himmelsrichtungen waren sie gekommen: Aus der Rotwegsiedlung, vom Kesselrain, aus Hanweiler und sogar aus Leutenbach konnte man CVJMer sehen.

CVJM – Gottesdienste sind ja immer etwas Besonderes und so begrüßte auch der Vorstand die Gemeinde. Das folgende Lied „Jesus ist kommen“, genauso wie später „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ kann wohl als Gesangbuchschlager angesehen, bekannt bei alt und jung und mit der gekonnten Begleitung durch den Posaunenchor war das Mitsingen kein Problem. Bei den neuen Liedern, die vor allem den Älteren nicht so geläufig waren, konnte man sich getrost den glockenhellen Sopranen der Vorsängerinnen anschließen. Zumal sie im Posaunenchor im Big Band–Format die beste Begleitung hatten.

Bei einem CVJM-Gottesdienst darf ein Anspiel natürlich nicht fehlen. Wurde da doch ein Bewerbungsgespräch der anderen Art dargestellt: Der Bewerber wird eingestellt, obwohl er auf Nachfrage zugab, an seinem jetzigen Arbeitsplatz keineswegs immer alles zur vollen Zufriedenheit seines Chefs erledigt hatte. Aber immerhin hatte er
seine Arbeit immer mit Freude gemacht.

Damit war der Boden bereitet für die Predigt von Pfarrer Braungart zur Jahreslosung: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“. Zwei Aspekte sind mir hängen geblieben. Gott braucht keine Helden - zu Gott kann man kommen wie man will und ist trotzdem geliebt. Aber auch meine Mitmenschen respektieren es, wenn ich schwach bin, es zugebe und mein Möglichstes tue.

Das selbstformulierte Fürbittengebet von drei Jugendlichen leitete das Vater Unser ein und mit Gesang, Segen und fetzigem Nachspiel ging der Gottesdienst zu Ende. Und anschließend gab es Maultaschen

… kds

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